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Ausgabe 3 | März 2020


Corona-Pandemie
Informationen aus der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern


Auch die Arbeit der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist aktuell durch die Corona-Pandemie eingeschränkt. Leider können zurzeit keine persönlichen Beratungsgespräche, Netzwerktreffen oder ähnliches stattfinden.

Der Fachtag "Pflegestützpunkte" am 27. April 2020 muss leider abgesagt werden. Gerade erarbeiten wir für Sie alternative Informationsmöglichkeiten, damit wir Ihnen trotzdem alle wichtigen Informationen zu diesem Thema zur Verfügung stellen können. Wir werden die angemeldeten Teilnehmer informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.


Bei unseren weiteren Veranstaltungen prüfen wir aktuell, ob diese stattfinden können oder ggf. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Auch hier halten wir Sie auf dem Laufenden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern arbeiten zu großen Teilen im Homeoffice. Zu unseren telefonischen Sprechzeiten sind wir jedoch für Sie erreichbar.

Telefonische Sprechzeiten:
Montag – Donnerstag:        8.30 – 12.00 Uhr und 13.30 – 15.30 Uhr
Freitag:                                8.30 – 12.00 Uhr 

Alternativ können Sie uns auch eine E-Mail mit Ihren Anliegen schicken. Die Anfragen schicken Sie bitte an
info@demenz-pflege-bayern.de.

Auf unserer Homepage finden Sie Informationen zur aktuellen Situation. Diese werden regelmäßig auf den neusten Stand gebracht.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch für Ihr Engagement in diesen schwierigen Zeiten bedanken!

Herzliche Grüße und Gesundheit für Sie, Ihre Familien und Freunde

Ihr Team der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern


Angebote zur Unterstützung im Alltag
Corona-Virus: Informationen zur aktuellen Situation

Viele Träger der Angebote zur Unterstützung im Alltag sind verunsichert, wie sie sich in Zeiten der Corona-Pandemie verhalten sollen. Deshalb möchten wir Ihnen gerne weitere Informationen zur Verfügung stellen:

Weitere Informationen:

  • Wenn im Zeitraum vom 01.03.2020 bis vorerst 30.04.2020 keine Angebote zur Unterstützung im Alltag stattfinden, wird die Mindestanzahl der Treffen sowie Helferstunden anhand der durchschnittlichen Anzahl in den übrigen Monaten des Förderjahres hochgerechnet, so dass durch den möglichen Ausfall der Angebote dem Träger keine Nachteile bei der Förderung entstehen.
    Aus förderrechtlichen Gründen ist es jedoch leider nicht möglich, Zuschüsse für nicht erfolgte Gruppentreffen oder nicht geleistete Helferstunden auszureichen.
      
     
  • Darüber hinaus ist mit einer kulanten Regelung zu rechnen, wenn sich innerhalb eines Sorgenetzwerkes Kostenverschiebungen einzelner Positionen (z.B. Absagen oder Verschieben von Veranstaltungen) aufgrund der Corona-Krise ergeben und keine anderweiten Ausfallentschädigungen greifen. Eine rechtzeitige Information an das Landesamt für Pflege ist gewünscht.                                                         
                     
  • Die Anerkennung von AUA-Trägern und der Einsatz von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer in bereits anerkannten Angeboten in Zeiten der Corona-Pandemie ist möglich, auch wenn die Helfenden noch nicht über die erforderliche Basisschulung von 40 h verfügen, die Helfenden müssen diese allerdings bis Ende des Jahres, spätestens 31.12.2020 nachholen. 

  • Die Frist für die Vorlage der Verwendungsnachweise für die Förderung und für die Vorlage der Tätigkeitsberichte für die Anerkennung aller Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag wird aufgrund der aktuellen Situation und der hierdurch allseits entstehenden personellen und strukturellen Engpässe auf den 1. Juli 2020 verlängert.


Beratung in der Pflege
Corona-Virus: Informationen zur aktuellen Situation

Folgende Bitte vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege möchten wir an Sie weitergeben:

Aufgrund der aktuellen Situation, die durch das SARS-CoV-2 bzw. die COVID-19-Erkrankungsfälle entstanden ist, sind viele Menschen verunsichert. Aber pflegende Angehörige brauchen nach wie vor ein offenes Ohr. Denn insbesondere gilt es, sowohl die Betreuung und Versorgung von oft vulnerablen Pflegebedürftigen aufrechtzuerhalten als auch pflegende Angehörige sowie Pflegebedürftigte vor möglichen Infektionen zu schützen. 

Daher bitten wir Sie, ratsuchenden pflegenden Angehörigen weiterhin insbesondere telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung zu stehen und den Schwerpunkt Ihrer Beratungstätigkeit entsprechend anzupassen.
Herzlichen Dank für Ihr tägliches Engagement, auch in schwierigen Zeiten!     


Fachstellen für pflegende Angehörige
Informationen zur Fristverlängerung für den
Verwendungsnachweis 2019

Aufgrund der aktuellen Situation und der hierdurch allseits entstehenden personellen und strukturellen Engpässe hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sich entschlossen, die Frist für die Vorlage der Verwendungsnachweise 2019 für die Förderung der Fachstellen für pflegende Angehörige nach der Richtlinie für die Förderung im „Bayerischen Netzwerk Pflege“ abweichend von Teilziffer 6.1 der Richtlinie auf den 1. Juli 2020 zu verlängern.
Gleichzeitig haben einige Fachstellen für pflegende Angehörige rückgemeldet, dass sie auch proaktiv auf Selbstmelder und andere Menschen in besonderen familiären Lebenslagen zugehen, diese teilweise regelmäßig anrufen und im Bedarfsfall auch die Vermittlung oder Organisation von Einkäufen übernehmen.
Das ist wirklich eine ganz besonders schöne Geste und verdeutlicht noch einmal das hohe Engagement in den Fachstellen.
Für Ihr wertvolles Engagement, trotz der schwierigen Umstände, bedanken wir uns ganz herzlich.


Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz

Im Februar 2020 startete die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz als erste von insgesamt sieben regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege in Bayern.
In der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz arbeiten drei Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter:
  • Sandra Kapinsky (Leitung)
  • Klaus Pippan (pädaogischer Mitarbeiter)
  • Mandy Fischeder (Verwaltung)
Der Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz ist der Verein SEGA e.V. Durch diesen konnten bereits erste Kontakte zu verschiedenen fachbezogenen Gremien und Arbeitskreisen im Regierungsbezirk hergestellt werden.
SEGA e.V. ist ein oberpfalzweites gesamtgesellschaftliches Bündnis zur Förderung der seelischen Gesundheit im Alter, deren Ziel es ist, vor allem neue und alternative Projekte für Menschen mit Demenz zu initiieren, fachlich zu begleiten und zu unterstützen. SEGA e.V. unterstützt Menschen mit Demenz und anderen gerontopsychiatrischen Erkrankungen, damit diese so lange wie möglich in ihrem gewohnten Lebensumfeld bleiben können. 

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz freut sich darauf Sie kennen zu lernen! 

Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz          
Nelkenstraße 4a        
92237 Sulzbach-Rosenberg

Tel.: 09661 89 993 15           
Fax: 09661 30 486 17

info@demenz-pflege-oberpfalz.de
www.demenz-pflege-oberpfalz.de

Bürozeiten:
Montag – Freitag:       8:30 – 13:30 Uhr  

Telefonische Sprechzeiten:
Montag – Freitag:       8:30 – 16:00 Uhr 

In dringenden Fällen können Sie gerne eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz rufen Sie gerne zurück.

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.
Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert.


Ratgeber von und für Angehörige von Menschen mit Demenz

Unter dem Motto „Von Angehörigen für Angehörige“ soll ein „Ratgeber von und für Angehörige von Menschen mit Demenz" erstellt werden.          
Auftraggeber ist das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Die Umsetzung erfolgt durch das Institut aufschwungalt in München. 

Zur Erstellung des Ratgebers sucht das Institut aufschwungalt Angehörige, Familienmitglieder, Personen aus dem Umfeld von Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Besonders interessant sind die Tipps und Kniffe sowie die Findigkeit in der Bewältigung des Alltags mit den Erkrankten. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Online finden Sie weitere Informationen unter:

www.stmgp.bayern.de/meine-themen/fuer-fach-und-pflegekraefte/demenzprojekte/ 
oder 
www.aufschwungalt.de/aktuelles-und-termine/aktuelles/newseintrag/angehoerige-von-demenzerkrankten-in-bayern-gesucht 

Das Institut aufschwungalt freut sich, wenn Sie den Flyer an Angehörige, Familienmitglieder und Personen aus dem Umfeld von Menschen mit kognitiven Einschränkungen weitergeben.

Fragen richten Sie sich bitte direkt an:
Institut aufschwungalt
Auenstr. 60
80469 München

Telefon: 089 / 500 80 401   
E-Mail: info@aufschwungalt.de


Achtung vor Betrugsfalle – Covid-19

In der aktuellen Situation durch Covid-19 haben insbesondere Risikogruppen wie ältere Menschen Probleme bei alltäglichen Besorgungen. Hilfe und Unterstützung bieten oft Familienangehörige, Nachbarn oder Hilfseinrichtungen. Jedoch nicht alle, die ihre Hilfe in der Not anbieten, sind auch vertrauenswürdig. Deswegen gilt es hier aufmerksam zu sein.
Die Polizei hat unter folgendem Link Tipps für Hilfesuchende aufgelistet: www.polizei-beratung.de.

Schmerz und Demenzforschung
Eröffnung des "Bamberger Living Lab Demenz" (BamLiD)
Am 2.3.2020 eröffnete die Otto-Friedrich-Universität Bamberg das „Bamberger Living Lab Demenz“, ein High-Tech-Labor zur Schmerz- und Demenzforschung. Hier werden alltägliche Situationen in einer normalen Wohnumgebung simuliert. Kameras, Mikrofone und Körpersensoren sollen Gesichtsausdruck, Lautäußerungen, Körperbewegungen sowie Herzrate und Blutdruck der Testpersonen dokumentieren und Aufschluss über das Schmerzempfinden bei bestimmten Bewegungsabläufen geben.

GeFa - Fachtag Gerontopsychiatrie Mittelfranken 2020

Am Mittwoch, den 17. Juni 2020 findet der Fachtag Gerontopsychiatrie Mittelfranken 2020 statt. Der Fachtag richtet sich an Fachpersonen aus dem Bereich der Gerontopsychiatrie.
Themen und Inhalte des GeFa Fachtages 2020:

  • Gewaltfreie Kommunikation nach M.B. Rosenberg in der Gerontopsychiatrie

  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen im Alter

  • Medikamentenabhängigkeit im Alter - ein unterschätztes Risiko?

  • Was ist anders bei einer Demenz im jungen Alter? Medizinische Aspekte und besondere Problemlagen

  • Demenz und Schwerhörigkeit

 Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.


Bluttest zur Diagnostik einer Alzheimer-Demenz

Zur Diagnostik einer Alzheimer-Erkrankung kommen derzeit die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und die Liquor-Analyse zum Einsatz. Während eine PET einen hohen apparativen Aufwand, verbunden mit ent-sprechenden Kosten, erfordert, ist eine Liquor-Untersuchung invasiv und damit für den Patienten unangenehm.
Deshalb ist man seit längerem auf der Suche nach einem geeigneten Bluttest, der kostengünstiger und sehr viel angenehmer für den Patienten ist.
In 2 Studien, aus den USA und Schweden hat nun ein Bluttest eine Alzheimererkrankung ebenso zuverlässig erkannt wie eine Positionen-Emissions-Tomografie (PET) oder eine Liquor-Analyse. Der Bluttest ermöglichte ebenso eine Abgrenzung zur frontotemporalen Demenz.
Den ganzen Artikel von Ärzteblatt.de finden Sie hier.


Merkzettel: Alters- und demenzgerechte Uhr

Bei Fragen zur Arbeit des Bayerischen Instituts für alters- und demenzsensible Architektur und zu dem Merkzettel wenden Sie sich bitte direkt an das BIfadA-Team.
E-Mail: info@bifada.de · Internet: www.bifada.de


Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacher Straße 42 · 90489 Nürnberg 

Telefon: 0911 / 477 565 30    
Email: info@demenz-pflege-bayern.de

www.demenz-pflege-bayern.de

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert. Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert. 
Die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist ein Projekt der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern. 

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