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Ausgabe 7 | Juni 2020


Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern

Die regionale Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern startete am 01.04.2020.
Seit dem 15.04.2020 ist das vierköpfige Projektteam vollständig:
  • Nadja Limmer (Projektleitung)
  • Andreea Csurculy (Verwaltung)
  • Johanna Myllymäki (Fachteam)
  • Simona Sandl (Fachteam)
Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern ist das Landshuter Netzwerk.
Die Wurzeln d
es Landshuter Netzwerks reichen bis in das Jahr 1974 zurück. Mit der damaligen Gründung des „Landshuter Instituts für psychosoziale Rehabilitation e.V.“ hat man Studierenden der Hochschule Landshut praktische Tätigkeitsfelder eröffnet. Der spätere Zusammenschluss mit dem „Netzwerk – Trägerverein für Betreutes Wohnen, Arbeiten und Freizeit“ und dem Verein „Brücke“ gab dem Landshuter Netzwerk sein heutiges Gesicht, seine Aufgabenfelder und seine Kompetenz. Die Erfahrungen jedes Vereins sind im Landshuter Netzwerk als einer professionellen Anlaufstelle für Hilfesuchende vereint. Das Landshuter Netzwerk ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern.

Neben organisatorischen Aufgaben und der Qualifikation ist die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern gerade dabei den Regierungsbezirk näher kennenzulernen. Dazu wurden bereits erste Gespräche mit Seniorenbeauftragten und Kommunen geführt und Bedarfe bzw. Strukturen genauer analysiert.


Die Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern erreichen Sie unter:

Fachstelle für Demenz und Pflege Niederbayern
Bahnhofplatz 1a
84032 Landshut 
Tel.: 0871 / 96367156
Fax.:  0871 / 96367-118  
info@demenz-pflege-niederbayern.de
www.demenz-pflege-niederbayern.de

Bürozeiten:
Montag - Donnerstag: 8.00-16.30 Uhr Freitag: 8.00-15.00 Uhr

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert.
Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert.  

Bayerischer Demenzfonds

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege fördert seit 01.01.2020 Projekte zur Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Zu- und Angehörigen. 
Dies beinhaltet beispielsweise Projekte mit - kulturellen, musischen, sportlichen oder anderen sozialen Angeboten für Menschen mit Demenz sowie deren Zu- und Angehörigen, oder - generationenübergreifende Angebote mit Angehörigen und/oder Betroffenen.    

In Zeiten der Corona-Pandemie und des smart distancing könnten insbesondere innovative Projekte, beispielsweise von virtuellen oder digitalen Angeboten, zur Entlastung der Zu- und Angehörigen beitragen.

Wichtig ist zu beachten, dass die geplanten Projekte noch nicht begonnen haben, sondern die Umsetzung erst in der zweiten Jahreshälfte 2020 oder auch später vorgesehen ist. 

Eine Bewerbung ist bis zum 30. Juni 2020 bzw. 31. Dezember 2020 möglich.
Nähere Informationen zum Bayerischen Demenzfonds finden Sie auf der Homepage unter folgendem Link: www.demenzfonds.bayern.de


Save the Date - 17. bis 26. September 2021 
Bayerische Demenzwoche
  
Die zweite Bayerische Demenzwoche wird vom 17. bis 26. September 2021 stattfinden.
Auch der in diesem Jahr geplante 6. Bayerische Fachtag Demenz wird auf 2021 verschoben. 
Durch die Bayerische Demenzwoche soll der Bevölkerung und den interessierten Fachkreisen eine Plattform zur Information rund um das Krankheitsbild sowie zu Teilhabe- und Unterstützungs-möglichkeiten geboten werden. Unterstützen Sie die Umsetzung der Bayerischen Demenzstrategie und beteiligen Sie sich aktiv an der zweiten Bayerischen Demenzwoche.
Auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege finden Sie voraussichtlich ab Mai 2021 Informationen zu Materialien, Pressemitteilungen und Bildern, die Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit verwenden können. Außerdem können Sie sich ebenfalls voraussichtlich ab Mai 2021 mit Ihrer Aktion im Veranstaltungskalender eintragen.

Informationen zur Bayerischen Demenzwoche finden Sie auf der Homepage www.demenzwoche.bayern.de, die kontinuierlich aktualisiert wird.
 

Sonderförderung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Mit der Sondermaßnahme "Ehrenamt stärken. Versorgung sichern." können Initiativen bis zu 8.000 Euro erhalten, wenn sie besonders schutzbedürftige Gruppen durch ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe und bürgerschaftlich getragene Nahversorgung in ländlichen Räumen unterstützen.
Die Maßnahmen müssen überwiegend in kreisangehörigen Städten und Gemeinden von maximal 50.000 Einwohnern wirken.

Interessenbekundungen sind ab dem 24. Juni per Online-Formular bis zum 12. Juli 2020 möglich. Sie werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Link zur Sonderförderung:
www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/ehrenamt/bule-sondermassnahme-corona.html 

Ein Training für den Umgang mit belastenden Gefühlen in der Pflegesituation für (pflegende) Angehörige.
„Gefühls-Werkstatt“ jetzt als „Online-Einzelcoaching“

Das Pilotprojet "Helfen und selber gesund bleiben" unterstützt Angehörige von Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz dabei, mit der eigenen Belastung so umzugehen, dass sie selbst gesund bleiben können. Ein Teil des Projektes wird nun auch als Online-Unterstützung angeboten.

Das Training „Gefühls-Werkstatt“ wurde als Gruppentraining konzipiert. Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) hat wegen der Corona-Pandemie gerade auch die Erprobung und Durchführung einer Online-Variante als „Online-Einzelcoaching“ genehmigt.

Das Training „Gefühls-Werkstatt“ ist ein Training für (pflegende) Angehörige, das sie dabei unterstützen möchte, besser mit belastenden Emotionen wie Ärger/Wut, Angst, Scham, Schuld, Kränkung und Niedergeschlagenheit umzugehen.

Wenn es in Ihren Angehörigengruppen Angehörige gibt, für die dieses „Online- Einzelcoaching“ zum aktuellen Zeitpunkt hilfreich sein könnte, können Sie gerne mit Herrn Gerrit Idsardi von der Alzheimer Gesellschaft des Landkreises Kelheim e.V. Kontakt aufnehmen. Die „Gefühls-Werkstatt“ wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert. Für die Teilnehmer fallen deswegen keine Kosten an.
Für die Teilnahme sollten die Angehörigen interessiert an einer Selbstreflexion sein – zudem sind grundlegende EDV-Kompetenzen (Bedienung eines Laptops mit Mikrofon und Kamera und eine stabile Internetverbindung) unerlässlich. Die Termine finden über das Programme Zoom statt, wofür die Teilnehmer keine weitere Software brauchen.

Weitere Informationen finde Sie unter folgenden Links:
Informationen zum Online-Coaching:
www.alzheimer-kelheim.de/neu-online-coaching-in-zeiten-von-corona/

Information und Leitfäden zum Projekt „Helfen und selber gesund bleiben“:
www.alzheimer-kelheim.de/leitf%C3%A4den-helfen-und-selber-gesund-bleiben/

Kontakt: Alzheimer Gesellschaft für den Landkreis Kelheim e.V.
Herr Gerrit Idsardi, gerrit.idsardi@alzheimer-kelheim.de, Tel.: 0175 - 6 674 574


Online-Fachtag
10. Fachtag Werdenfelser Weg und Corona

Am Freitag, den 24.7.2020  findet in München der 10. Fachtag Werdenfelser Weg auf dem Gelände der Katholischen Stiftungshochschule München statt. 

Trotz Corona? Wegen Corona! Und deswegen auch nur in einer digitalen Fassung als Online-Fachtag!

2020 brachte eine tiefe Zäsur, gerade in der Pflege älterer hilfsbedürftiger Menschen unter Beachtung deren Freiheitsrechte. Nicht für möglich gehaltene Einschränkungen brachte die Covid 19- Pandemie und warf alte Fragen neu auf:
• Sind wir achtsam genug für Gewalt und Zwang in der Altenpflege?
• Auswirkungen für die Pflegenden
• Wie können die Betreuungsbehörden das System stärken?
• Rechtliche Fragen zur Fixierung zum Infektionsschutz
• Angebunden und isoliert im Sterbeprozess?
• Wie umgehen mit Gefahren einer Infektion für Demente?

Die Teilnahme an der Online-Tagung ist auch für technisch Ungeübte einfach.
Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
www.werdenfelser-weg-original.de/fachtag-2020-erwachsene/

Corona-Warn-App
 
Hiermit möchten auch wir Sie auf die Corona-Warn-App hinweisen, die vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgestellt wurde. Die App können Sie sich direkt aus den App-Stores von Google (play.google.com/store/apps/details?id=de.rki.coronawarnapp) und Apple (apps.apple.com/de/app/corona-warn-app/id1512595757) herunterladen. 

Die vom BMG erstellten FAQ zur Corona-Warn-App finden Sie unter diesem Link:
www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app/corona-warn-app-faq-1758392

Wir hoffen, dass die App gut angenommen wird, denn je mehr Menschen diese App nutzen, desto besser kann sie ihre Aufgabe erfüllen.  


Koordinationsstelle Wohnen im Alter
Broschüre "Fördermöglichkeiten von Maßnahmen im Rahmen seniorenpolitische Handlungsfelder in Bayern"

Die Koordinationsstelle Wohnen im Alter hat ihre „Förderbroschüre“ aus dem Jahr 2017 überarbeitet und neu aufgelegt. Dabei wurden alle aufgeführten Programme aktualisiert und neu hinzugekommene ergänzt. Bei der Umsetzung einzelner Maßnahmenvorschläge von Seniorenpolitischen Gesamtkonzepten stellt sich immer auch die Frage nach Fördermöglichkeiten. Während einige Kommunen in Bayern hier bereits auf Erfahrungen zurückgreifen können, ist es insbesondere für kleinere Gemeinden schwierig, sich einen Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu verschaffen. Dabei kann es nie gelingen, alle bestehenden Programmen aufzuführen, wir denken aber dass wir einen guten Überblick über eine Vielzahl relevanter Programmen geben.

Derzeit ist ein Druck der Broschüre nicht geplant, da in den kommenden Monaten noch inhaltliche Veränderungen zu erwarten sind.
Die Broschüre steht jedoch zum kostenlosen Download zur Verfügung unter folgendem Link:
www.wohnen-alter-bayern.de/foerdermoeglichkeiten.html


Studie: Migräne in keinem direktem Zusammenhang zur Entwicklung einer Demenz

Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit vaskulären und neuronalen Komponenten. Die Ursachen und Entstehungsmechanismen sind bis heute nicht ausreichend geklärt. Migräne kann mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko einhergehen und außerdem zu Veränderungen im Hirngewebe führen. Aufgrund der Beteiligung des Hirngewebes an der Migränesymptomatik wird seit längerer Zeit untersucht, ob es Zusammenhänge zwischen der Kopfschmerzerkrankung und dem Auftreten von Demenzerkrankungen gibt. Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern der University of California deutet darauf hin, dass Migräne in keinem direkten Zusammenhang mit der Entwicklung einer Demenz steht.
Die ausführliche Studienbeschreibung finden Sie unter:
academic.oup.com/biomedgerontology/advance-article/doi/10.1093/gerona/glaa131/5843454 


Projektstart: Gesundheitsförderung und Gewaltprävention in Pflegeheimen
Pflege in Bayern - gesund und gewaltfrei


Das Präventionsprojekt „ Gesundheitsförderung und Gewaltprävention in Pflegeheimen“ nimmt sich der Gewaltthematik in der stationären Langzeitpflege an, indem es gesundheitsfördernde und gewaltfreie Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Mittelpunkt stellt. 
Unter dem Motto Pflege in Bayern – gesund und gewaltfrei werden stationäre Pflegeeinrichtungen in ihren Bemühungen unterstützt, lebenswerte Orte zu sein. Dabei geht es darum, die Sensibilität für Dimensionen und Formen von Gewalt in der Pflege zu schärfen und Kompetenzen zu stärken, Gewalthandlungen zu vermeiden und gewaltgeneigten Situationen vorzubeugen. Das Ziel: gesundheitsfördernde und gewaltfreie Lebensbedingungen für Bewohnerinnen und Bewohner einerseits und gesundheitsfördernde und gewaltfreie Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende andererseits. Das Vorhaben Gesundheitsförderung und Gewaltprävention in Pflegeheimen baut dazu auf erprobten Konzepten und Methoden auf, die individuell ausgewählt und angepasst werden. Mit welchen Konzepten und Methoden die Teams in den Einrichtungen arbeiten wollen, legen sie selbst fest. Beratend und zur Unterstützung bei der Umsetzung stehen ihnen ein Coach und qualifizierte Fachtrainer zur Seite. Auch ein Rechtscoaching kann in Anspruch genommen werden. 

Das Projekt wird von gesetzlichen Pflege- und Krankenkassen in Bayern finanziert und startet für die Modelleinrichtungen im Herbst 2020 mit einer Fachkonferenz. Die Teilnahme ist für die Projekteinrichtungen durch die Förderung kostenfrei. 

Weitere Informationen: www.gesund-gewaltfrei.bayern
Kontakt + Infos: 
Ansprechpartnerin bei Interesse oder Fragen zur Teilnahme
Vanadis Götz, Projektkoordinatorin HWA
0911 477723-19
goetz@gesund-gewaltfrei.bayern 

Ansprechpartnerin zur allgemeinen Projektorganisation
Hannah Nebel, Projektkoordinatorin AGP
049 761 47812-639
nebel@gesund-gewaltfrei.bayern


Covid-19:
Erhöhtes Risiko auf ein schweren Verlauf durch Alzheimer-Gene?

Eine britische Studie, von Wissenschaftlern der University of Exeter Medical School und der University of Connecticut School of Medicine, deutet darauf hin, dass Menschen mit Demenz häufiger an schwerem COVID-19 erkranken. Ein Teil des erhöhten Risikos könnte an der hohen Prävalenz des Virus in Pflegeheimen liegen. Die Studie deutet jedoch darauf hin, dass auch eine genetische Komponente im Spiel sein könnte.
Die ausführliche Studienbeschreibung finden Sie unter:
academic.oup.com/biomedgerontology/advance-article/doi/10.1093/gerona/glaa131/5843454


Merkzettel: Tierisch gut!

Bei Fragen zur Arbeit des Bayerischen Instituts für alters- und demenzsensible Architektur und zu dem Merkzettel wenden Sie sich bitte direkt an das BIfadA-Team.
E-Mail: info@bifada.de · Internet: www.bifada.de


Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacher Straße 42 · 90489 Nürnberg 

Telefon: 0911 / 477 565 30    
Email: info@demenz-pflege-bayern.de

www.demenz-pflege-bayern.de

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert. Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert. 
Die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist ein Projekt der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern. 

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Bildnachweis: www.pixabay.de

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