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Ausgabe 9 | August 2020


Fachstelle für Demenz und Pflege

Mittelfranken

Die regionale Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken hat zum 1. Juli ihre Arbeit aufgenommen.

Das interdisziplinäre Projektteam startete mit drei Mitarbeiterinnen:
- Nina Gremme (Projektleitung)
- Eva Adorf (Fachteam)

- Elisa Strohmaier (Fachteam)

Zum Ende des Jahres wird das Projektteam mit drei weiteren Mitarbeitenden vollständig sein. Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken ist der Bezirk Mittelfranken mit Dienstsitz in Ansbach.

In einem ersten Schritt wollen die Mitarbeiterinnen der Fachstelle bestehende Angebote zu Demenz, zur Unterstützung im Alltag und Beratung in der Pflege in Mittelfranken erheben und auf der Website der Fachstelle Demenz und Pflege Mittelfranken allen Interessierten zur Verfügung stellen.
In den folgenden Schritten soll u.a. Mithilfe der Erhebung der Ausbau und die Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur unterstützt und begleitet werden.
Hierzu gehören Beratung und Information sowie Schulung und Öffentlichkeitsarbeit. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf dem ländlichen Raum liegen.

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken erreichen Sie unter:

Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken
Danziger Straße 5
91522 Ansbach
Tel. 0981/4664-2027
Fax 0981/4664-2099
info@demenz-pflege-mittelfranken.de
www.demenz-pflege-mittelfranken.de


Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Mittelfranken ist der Bezirk Mittelfranken.
Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert. Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert.  
 


Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben

Seit dem 1. Juli hat das Institut für Gesundheit und Generationen (IGG) der Hochschule Kempten die Trägerschaft der Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben übernommen und sorgt damit für eine gelingende Umsetzung der bayerischen Demenzstrategie in Schwaben. 

Ziel des IGG ist es, im Rahmen von ausgewählten Themen-schwerpunkten der Sozialen Arbeit sowie der Sozial- und Gesundheitswirtschaft Forschung und Lehre miteinander zu verbinde
n. Das Institut schließt dabei zwei zentrale Tätigkeitsgebiete ein, Sozialmanagement und empirische Sozialforschung, welche die Bereiche Pflege und Demenz stetig tangieren.

Die Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben leistet eine Verbindung zwischen Studium und Praxis:
Zur Vertiefung der Hochschullehre wird den Studierenden der Hochschule Kempten die Möglichkeit geboten, ganz praktische Einblicke in den Bereichen Pflege, Demenz und Angebote zur Unterstützung im Alltag zu erhalten.  

Die regionale Fachstelle für Demenz und Pflege ist künftig die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Themen „Demenz“, „Beratung in der Pflege“ und „Angebote zur Unterstützung im Alltag" im Regierungsbezirk Schwaben.
Sie initiiert und unterstützt den Wissenstransfer sowie den weiteren Auf- und Ausbau von Versorgungsstrukturen und Hilfsangeboten für Menschen mit Demenz und für pflegebedürftige Menschen sowie für die sie betreuenden und pflegenden Angehörigen und Helfer*innen.
Darüber hinaus agiert die Fachstelle als Anlauf- und Koordinationspunkt für die unterschiedlichen Beratungs- und Unterstützungsstrukturen.

Das Projektteam startete mit drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:
- Prof. Dr. Philipp Prestel
- Rebecca Jörg
- Lisa Riedel

Zukünftig freut sich das 5-köpfige Team der regionalen Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben über Anfragen unter folgender Adresse:

Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben
Postfach 1680
Haubenschloßstraße 3
87435 Kempten
Telefon:  +49 (0) 831 697143 -13 / -14
info@demenz-pflege-schwaben.de
www.demenz-pflege-schwaben.de


Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert. Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert.  


Handlungsempfehlungen für solitäre Tagespflegeeinrichtungen und für Träger der Angebote zur Unterstützung im Alltag

Die Handlungsempfehlungen für solitäre Tagespflegeeinrichtungen und für Träger der Angebote zur Unterstützung im Alltag wurden überarbeitet (Stand 03.08.2020).
Sie steht unter folgenden Link zur Verfügung:
www.lgl.bayern.de/downloads/gesundheit/hygiene/doc/handlungsempfehlungen_aua_08_20.pdf.

Nationale Demenzstrategie
Start zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie


Am 1. Juli 2020 hat die Bundesregierung die Nationale Demenzstrategie für Deutschland beschlossen.

Um den erfolgreichen Entwicklungsprozess und den Beginn der Umsetzung zu feiern, laden wir Sie herzlich zum offiziellen Auftakt zur Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie mit Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in einer Live-Übertragung im Internet
am 23. September 2020 von 12:30 – 14:00 Uhr ein.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
bmfsfj-veranstaltungen.bafza.de/start-der-nationalen-demenzstrategie/start.html


Pflegende Angehörige in der COVID-19-Krise:
Eine Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) und der Charité - Universitätsmedizin Berlin

In Deutschland werden rund dreiviertel der Menschen mit Pflegebedarf zu Hause versorgt, viele von Ihnen von Angehörigen.

Die Ausbreitung des Corona-Virus hat erhebliche Folgen für die häusliche Pflege. Schon vor der Corona-Pandemie waren pflegende Angehörige physisch und psychisch stark belastet.

Um zu untersuchen, welchen Einfluss die Corona-Pandemie auf pflegende Angehörige und die häusliche Pflegesituation hat, hat das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) und die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Frühjahr 2020 eine bundesweite Befragung von Personen, die sich um ältere Menschen mit Pflegebedarf im familialen Kontext kümmern, durchgeführt.

Die Umstände durch die Pandemie fordern den pflegenden Angehörigen nun zusätzlich immens viel ab. Ca. 24 Prozent teilten mit, sie besorgt sind, die Pflege in der aktuellen Lage nicht mehr zu schaffen. Besonders schwierig ist die Situation für Angehörige von Menschen mit Demenz. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestaltet sich teilweise schwieriger.

Eine ausführliche Studienbeschreibung finden Sie unter:
www.zqp.de/corona-pflegende-angehoerige/


 Trainingsprogramm lindert Pflegebelastung bei Demenz
 
Ein gezieltes sporttherapeutisches Trainingsprogramm erweist sich auch bei schon fortgeschrittenen Demenzerkrankungen als wichtige Strategie zur Erhaltung der Selbstständigkeit im Alltag und der Förderung bzw. dem Erhalt der Lebensqualität.

Die Forschergruppe „Gerontopsychiatrie in Bewegung“ der Deutschen Sporthochschule Köln und der Klinik des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) berichtet im Journal of Alzheimer´s Disease (Fleiner, Tim et al., A Structured Physical Exercise Program Reduces Professional Caregiver´s Burden Caused by Neuropsychiatric Symptoms in Acute Dementia Care: Randomized Controlled Trial Results, 2020), dass von dem Training nicht nur die Menschen mit Demenz profitieren.
Es reduziert sich dadurch auch die Belastung des Pflegepersonals in der klinischen Demenzversorgung.

Ausführlichere Informationen finden Sie unter:
content.iospress.com/articles/journal-of-alzheimers-disease/jad191102.


Karikaturenwettbewerb zu Alter und Digitalisierung
Digitalisierung - (k)ein Problem?


Digitalisierung ist für ältere Menschen Chance und Herausforderung zugleich. Einerseits kann sie ein selbstbestimmtes Leben im Alter und gesellschaftliche Teilhabe erleichtern. Andererseits stellt die Digitalisierung alle und damit auch ältere Menschen vor die Herausforderung, die zahlreichen Geräte und Anwendungen zu nutzen.

Mit dem Karikaturenwettbewerb möchte die BAGSO Altersstereotype aufbrechen und differenzierte Altersbilder zeichnen.
Deshalb sucht die BAGSO Karikaturen und Cartoons, in denen sich die Autorinnen und Autoren mit den zahlreichen und unterschiedlichen Einflüssen digitaler Technologien auf das Leben älterer Menschen auseinandersetzen.

Die Einsendung von Karikaturen ist bis zum 14.09.2020 möglich. Alle Informationen finden Sie online unter folgendem Link:
www.bagso.de/themen/digitalisierung/fakten-zum-wettbewerb/


Oma Luise und die Schmetterlinge

Mit Oma Luise erlebt Karla lustige Geschichten. Oma kennt tolle Verstecke für alle möglichen Sachen und mit ihr kann man prima spielen. Aber manchmal sagt Oma Luise, dass sie Schmetterlinge im Kopf hat. Oft nimmt der Schmetterling einen Namen, eine Geschichte oder ein Ding einfach mit davon. Deswegen vergisst sie so viel und macht statt Salz Zucker in die Suppe.

In diesem Bilderbuch wird Kindern in leicht verständlichen Worten die Krankheit Demenz erklärt. Der anschließende Fachteil gibt Hintergrundinformationen zum Krankheitsbild und beantwortet die Fragen: Wie können Kinder die Veränderungen verstehen? Und wie können sie am besten mit Menschen mit Demenz umgehen? Tipps für den Alltag und hilfreiche Adressen runden das Kinderfachbuch ab.

Das Kinderfachbuch ist 2020 im Mabuse Verlaug erschienen. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
www.mabuse-verlag.de/mabuse/mabuse-verlag/oma-luise-und-die-schmetterlinge-kinderfachbuecher_pid_200_24158.html


Zusammenhang zwischen Demenzrisiko und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen?

Wissenschaftler fanden mögliche Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen dem Demenzrisiko und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED), wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, haben, laut einer aktuellen Studie von taiwanesischen Wissenschaftlern (Bing Zhang et al., Inflammatory bowel disease is associated with higher dementia risk: a nationwide longitudinal study, 2020), Auswirkungen auf das Risiko einer Demenz-Erkrankung.

Die Datenauswertung offenbarte ein mehr als doppelt so hohes Demenz-Risiko im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung. Zudem trat die Demenzerkrankung bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wesentlich früher in Erscheinung.
Das Demenz-Risiko steige ebenso mit zunehmender Dauer der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung. Unterschiede zwischen Männern und Frauen waren nicht feststellbar.

Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Gut“ veröffentlicht. Eine ausführlichere Studienbeschreibung finden Sie unter: gut.bmj.com/content/early/2020/04/28/gutjnl-2020-320789


Handreichung
"Häusliches Wohnen stärken, pflegende Angehörige entlasten"

Das FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V. Bundesvereinigung hat eine Handreichung zum Thema „Temporäre Wohnangebote“ veröffentlicht.

Die Handreichung entstand im Rahmen der Pilotphase „Häusliches Wohnen stärken, pflegende Angehörige entlasten“, gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie thematisiert verschiedene Möglichkeiten des temporären Wohnens und vermittelt somit eine Einführung in die Thematik.

Weitere Informationen finden Sie online unter:
verein.fgw-ev.de/service-und-informationen/publikationen.html


Merkzettel: Gestaltungselemente als Leuchttürme und Ankerpunkte

Bei Fragen zur Arbeit des Bayerischen Instituts für alters- und demenzsensible Architektur und zu dem Merkzettel wenden Sie sich bitte direkt an das BIfadA-Team.
E-Mail: info@bifada.de · Internet: www.bifada.de


Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacher Straße 42 · 90489 Nürnberg 

Telefon: 0911 / 477 565 30    
Email: info@demenz-pflege-bayern.de

www.demenz-pflege-bayern.de

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege gefördert. Dieses Projekt wird aus Mitteln der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassen in Bayern und der Privaten Pflegepflichtversicherung gefördert. 
Die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist ein Projekt der Freien Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern. 

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Bildnachweis: www.pixabay.de

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