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Ausgabe 12 | Dezember 2025
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Informationen zu den Leistungsentgelten bei anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag (§ 45a SGB XI) Nach § 45b Abs. 4 Satz 1 SGB XI bilden die Vergütungen aus den Vereinbarungen bzw. Verträgen nach § 89 SGB XI die Höchstbeträge für die Abrechnung von vergleichbaren Entlastungsleistungen.
Mit Wirkung ab dem 01.01.2026 wurden zwischen den Pflegekassen und dem Arbeitskreis privater Pflegevereinigungen in Bayern für die privaten verbandsgebundenen Pflegedienste in Bayern neue Stundensätze für die Hilfen bei der Haushaltsführung und pflegerischen Betreuungsmaßnahmen vereinbart.
Folgende Höchstsätze gelten ab 01.01.2026 für die Angebote zur Entlastung im Alltag privater Anbieter:
• Hilfen bei der Haushaltsführung / haushaltsnahe Dienstleistungen: je volle Stunde 40,56 € (je angefangene 5 Minuten 3,38 €) • Pflegerische Betreuungsmaßnahmen / Alltags- und Pflegebegleitung: je volle Stunde 53,04 € (je angefangene 5 Minuten 4,42 €) • Anfahrtspauschale: 7,96 €
Die Vergütung der Entlastungsangebote von Einrichtungen der Freien Wohlfahrts-pflege und der kommunalen Dienste richten sich nach deren individuellen Verträgen mit den Pflegekassen und dem jeweils zuständigen Sozialhilfeträger.
Die geltenden Verträge gemäß § 89 SGB XI nebst Leistungsbeschreibung/-übersicht und Kostenvoranschlag finden Sie in Kürze auf der Internetseite der AOK Bayern im Fachportal für Leistungserbringer.
Dem Landesamt für Pflege (LfP) sind etwaige Erhöhungen von Stundensätzen anzuzeigen.
Bei Fragen zur Abrechnung stehen Ihnen die Pflegekassen und die privaten Pflegeversicherungsunternehmen zur Verfügung.
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Hinweis zu Änderung beim Mindestlohn „Gebäudereinigung, Innen- und Unterhaltsreinigung“ ab dem 01.01.2026
Zum 01.01.2026 erhöht sich der Mindestlohn „Gebäudereinigung, Innen- und Unterhaltsreinigung“ von 14,25 € auf 15,00 € pro Stunde. Diese Änderung ist für Anbieter von Angeboten zur Unterstützung im Alltag insbesondere in folgenden Punkten relevant:
Begrenzung des Kostensatzes für eine Helferstunde mit ehrenamtlich Helfenden Nach § 82 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 AVSG darf „bei Angeboten zur Unterstützung im Alltag, die eine einzelfallbezogene Unterstützung der Pflegebedürftigen mit ehrenamtlich Helfenden vorsehen, der Kostensatz für eine Helferstunde nicht höher [sein] als der für die jeweilige Tätigkeit maßgebliche Mindestlohn zuzüglich eines 50 %igen Aufschlags für Fixkosten“.
Angebote zur Unterstützung im Alltag, die eine einzelfallbezogene Unterstützung der Pflegebedürftigen mit ehrenamtlich Helfenden vorsehen können, sind die Angebote „ehrenamtlicher Helferkreis“, „Alltagsbegleiterinnen und -begleiter“, „Pflegebegleiterinnen und -begleiter“ und „haushaltsnahe Dienstleistungen“.
Für das Angebot „haushaltsnahe Dienstleistungen“ wird in der Regel der Mindestlohn „Gebäudereinigung, Innen- und Unterhaltsreinigung“ zugrunde gelegt (ab dem 01.01.2026 bei 15,00 €). Aufgrund der Erhöhung des Mindestlohns darf für das Angebot „haushaltsnahe Dienstleistungen“ ein maximaler Kostensatz von 22,50 € pro ehrenamtlicher Helferstunde abgerechnet werden (Rechenbeispiel: 15,00 € (Mindestlohn Gebäudereinigung, Innen- und Unterhaltsreinigung) + 7,50 € (50 %iger Fixkostenzuschlag) = 22,50 € pro ehrenamtlicher Helferstunde).
Für die Angebote „ehrenamtlicher Helferkreis“, „Alltagsbegleiterinnen und -begleiter“ sowie „Pflegebegleiterinnen und -begleiter“ wird in der Regel der aktuelle Mindestlohn Pflege (seit 01.07.2025 bei 16,10 €) zugrunde gelegt.
Beachtung des maßgeblichen Mindestlohns bei angestellten Mitarbeitenden Nach § 82 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 AVSG muss „bei der Beschäftigung der eingesetzten Kräfte die einschlägigen sozial- und versicherungsrechtlichen Bestimmungen sowie der für die jeweilige Tätigkeit maßgebliche Mindestlohn beachtet werden…“.
Für angestellte Mitarbeitende in Betreuungsgruppen, ehrenamtlichen Helferkreisen, TiPis sowie Angeboten der Alltags- oder Pflegebegleitung wird in der Regel der aktuelle Mindestlohn Pflege zugrunde gelegt. Dieser beträgt 16,10 € seit dem 01.07.2025.
Bei angestellten Mitarbeitenden in dem Angebot haushaltsnahe Dienstleistungen wird in der Regel der aktuelle Mindestlohn Gebäudereinigung, Innen- und Unterhaltsreinigung in Höhe von 15,00 € (ab dem 01.01.2026) zugrunde gelegt.
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Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) Kurzratgeber: Schmerzen bei älteren, pflegebedürftigen Menschen
Schmerzen können Gesundheit, Wohlbefinden und Alltag älterer pflegebedürftiger Menschen beeinträchtigen. Daher gilt es, auf Anzeichen zu achten und Schmerzen so gut wie möglich zu lindern. Der Ratgeber (Oktober 2025) zeigt Ihnen, was man wissen sollte und was man tun kann. Den kostenfreien Ratgeber finden Sie hier.
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Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz Informationen zu den Leistungen der Pflegeversicherung in 18 Sprachen verfügbar

Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz in Nordrhein-Westfalen haben für Pflegeberater-innen und -berater eine Übersicht über Leistung-en der Pflegeversicherung zur Weitergabe an Ratsuchende entwickelt. Das zweiseitige Blatt enthält Informationen zu den Beträgen und Leistungen der jeweiligen Pflegegrade. Daneben sind zentrale Begriffe (z.B. Pflegegeld, Tagespflege, etc.) einfach verständlich erklärt.
Diese Übersicht ist nun auch auf insgesamt 18 Sprachen verfügbar. Sie finden die kostenfreien Informationsmaterialien hier.
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Vielzahl an Unterstützungsangeboten Einsamkeit
Einsamkeit kann uns alle treffen – egal, wie unser Leben aussieht. Doch einsam sein heißt nicht, allein zu bleiben. Es gibt viele Menschen und Angebote, die zuhören und helfen.
Wenn Sie nach Wegen aus der Einsamkeit suchen, kann ein Blick auf das Projekt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention lohnen. Unter dem Motto „Licht an – Damit Einsamkeit nicht krank macht“ gibt es praktische Tipps und Hinweise auf Unterstützungsangebote. Auch das Kompetenznetz Einsamkeit bündelt bundesweite Hilfs- und Gemeinschafts-angebote: Von persönlichen Begegnungen über digitale Formate bis zu Freizeit- oder Unterstützungsangeboten – mit der digitalen Angebotslandkarte finden Sie ganz leicht etwas in Ihrer Nähe. Für ältere Menschen gibt es mit Silbernetz eine vertrauliche Anlaufstelle: Unter der kostenfreien Hotline 0800 4 70 80 90 können Sie einfach mal reden – anonym, offen und unterstützend.
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INSA Umfrage Bereitschaft & Fähigkeit zur Angehörigenpflege

Das Meinungsforschungsinstitut INSA hat im Auftrag des Arbeitgeberverbandes Pflege (AGVP) eine Umfrage zur Bereitschaft und Fähigkeit zur Pflege eines Angehörigen gemacht: Nicht einmal die Hälfte (43,7 Prozent) der Deutschen kann und möchte pflegebedürftige Angehörige selbst versorgen. Jeder Dritte (34,4 Prozent) sieht sich aufgrund der eigenen Lebensumstände nicht in der Lage, die pflegebedürftigen Verwandten zu Hause zu pflegen, etwa jeder Zehnte (10,7 Prozent) möchte es nicht.
Hier geht´s zur Seite des AGVP und der Diskussion der Umfrage.
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Mitarbeitende aus Fachstellen für pflegende Angehörige als Interviewpartner gesucht „Autofahren bei dementieller Veränderung“
Roswitha Meier aus der BRK-Fachstelle für pflegende Angehörige in Neumarkt sucht für ihre Bachelorarbeit, i.R. ihres berufsbegleitenden Pflegewissenschaftsstudiums an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, Berater und Beraterinnen (Anforderung: mind. 3-jährige Ausbildung in der Pflege, mind. 1 Jahr Berufserfahrung in der Beratung) aus Fachstellen für pflegende Angehörige für ein Interview zum Thema.
Frau Meier würde sich sehr freuen, wenn Sie sie hier mit Ihrem Experten- und Erfahrungswissen innerhalb eines Interviews unterstützen würden. Die Befragungen sollen bevorzugt bei einer Gruppendiskussion im Onlineformat via Zoom im Januar 2026 erfolgen. Der Zeitaufwand wird auf 60 Minuten geschätzt. Kontaktaufnahme bitte zunächst per Mail.
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Technische Universität München Ein Tag für Dich – Unterstützung spiritueller Ressourcen pflegender An- und Zugehöriger
Prof. Dr. Eckhard Frick, Professur für Spiritual Care und psychosomatische Gesundheit am TUM Klinikum, möchte mit dem Projekt „Ein Tag für Dich- Unterstützung spiritueller Ressourcen pflegender An- und Zugehöriger“ diese darin unterstützen, ihre Lebenssituation zu reflektieren und geeignete Umgangsstrategien zu entwickeln, indem eigene Bedürfnisse und Kraftquellen wahrgenommen werden.
Das kostenfreie Angebot besteht aus regionalen Auftaktveranstaltungen, regelmäßigen Videokonferenzen und ergänzenden Informationen zum Download. Die Begleitung findet über 6 Monate statt und möchte pflegende An- und Zugehörige darin unterstützen, ihre eigene Gesundheit und Lebensqualität in der Pflegesituation zu fördern.
Interessierte können sich gerne per Telefon (089/23862230) oder per Mail bei der Projektkoordinatorin Frau Kubitza weiter erkundigen oder auch gleich anmelden.
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Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Neues Halbjahresprogramm

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat vor Kurzem das neue Halbjahres-programm für 2026 (DSEEerklärt) veröffentlicht. Ab Januar 2026 unterstützt die DSEE wieder tatkräftig mit praxisnahen, kostenfreien Online-Seminaren u.a. zu den Themen Neuerungen im Jahressteuergesetz, Orientierung in der Förderlandschaft, Hauptamt & Ehrenamt sowie Digitale Barrierefreiheit. Das vollständige Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Lernportal der DSEE.
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Aus der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
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Wir suchen Verstärkung Aktuelle Stellenanzeige
Die Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern sucht voraussichtlich zum 01.07.2026 für die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern in Nürnberg einen Projektreferenten (m/w/d). Weitere Informationen finden Sie hier.
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9. März 2026, 9:00 – 12:15 Uhr Online-Workshop zum Aufbau von AUA Angeboten für Menschen mit FTD
Dieser kostenfreie und teilnehmerbegrenzte Workshop der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern in Kooperation mit Annette Arand vom Kompetenzzentrum FTD Bayern zeigt Ihnen, wie Alltagsbegleitung und Betreuungsgruppen für Menschen mit Frontotemporaler Demenz (FTD) aufgebaut werden können. Mit großer Leidenschaft und Kompetenz fürs Thema zeigt Ihnen Frau Arand, welche Voraussetzungen und Ressourcen es dazu braucht und welche Chancen und Gewinne für Alle darin stecken. Neben den fachlichen Basics wird es konkrete, alltagsnahe Tipps sowie Ideen für Einzelassistenz, Gruppenassistenz und die Leitung von FTD-Betreuungsgruppen geben. Zudem ist viel Raum für Austausch und Ideenentwicklung eingeplant und eine pflegende Angehörige wird schildern, welche Unterstützungsbedarfe für betroffene Familien wichtig sind. Abgerundet wird der Workshop durch einen Input von Laura Will, Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern, mit einem kurzen Überblick über Aufbau und Voraussetzungen von AUA-Angeboten. Dieser Online-Workshop richtet sich an interessierte Akteurinnen und Akteure sowie Träger, die sich vorstellen können, AUA für Menschen mit FTD aufzubauen.
Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie hier Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
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Schulungsbörse für Schulungen zur Erbringung von Leistungen nach § 45a SGB XI (30 UE-Schulung) In der Schulungsbörse auf unserer Homepage können Anbieterinnen und Anbieter von Schulungen zur Erbringung von Leistungen nach § 45a SGB XI, die im Rahmen der Angebote zur Unterstützung im Alltag von Helferinnen und Helfern benötigt werden, ihr Schulungsangebot einstellen. Interessierte Personen aus ganz Bayern können hier die Schulungen finden und sich dazu anmelden. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Schulung in die Schulungsbörse einstellen, sodass Ihr Angebot für interessierte Personen leichter und schneller auffindbar ist. Die Schulungs-angebote werden auch auf den Seiten der regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege veröffentlicht und können nach Online-live-Schulungen oder Präsenz-Schulungen gefiltert werden.
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Weihnachtspause der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern

In der Zeit vom 23.12.2025 bis zum 01.01.2026 ist die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern geschlossen.
Ab dem 02.01.2026 stehen wir Ihnen gerne wieder zu den gewohnten Zeiten telefonisch und per Mail zur Verfügung.
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Veranstaltungen 2026
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Mediathek

Buchvorstellung: Mein Leben mit Frontotemporaler Demenz: Ich verliere Worte, aber nicht meine Stimme Autor: Raimund Oberschmid
Raimund Oberschmid hat ein ganz besonderes offenes und mutiges Buch (im Eigenverlag) über seine Erkrankung geschrieben: vom Beginn der Symptome, die er versuchte zu verstecken, seiner Odyssee an Fehldiagnosen, da er einfach aufgrund seines Alters nicht ins Stereotyp mit Ende 30 passte und dem Zeitpunkt der Offenlegung in seiner Familie. Wir durften Raimund Oberschmid persönlich kennen-lernen und würden das Buch untertiteln “Aufgeben ist keine Option“. Wir bewundern ihn für seinen Mut und auch seine Kraft, dass er, solange es noch geht – er hat die sprachliche Variante der FTD-, möglichst viel über die Erkrankung weitergeben möchte. Das Buch ist, trotz der schweren Diagnose, leicht und hoffnungsvoll geschrieben, gibt viele Infos zur Erkrankung und dem Erleben, verdeutlicht aber auch den starken Einfluß der Stigmatisierung und den daraus resultierender Selbstschutzmaßnahmen. Wie sein Bruder Josef Oberschmid in einer Rezension schreibt, ermöglichen die Schilderungen seines Bruders ein tieferes Verständnis dieser psychologischen Dynamik und bieten damit wertvolle Anknüpfungspunkte für Ärzte und Angehörige.
An unserem Fachtag Demenz (online) am 24.02.2026 wird Raimund Oberschmid übrigens zu Gast sein – anmelden können Sie sich kostenfrei hier.
Sie finden das Buch in unserer Mediathek.
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Blog - Rundblicker Demenz: Beiträge Dezember 2025
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Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern Sulzbacher Straße 42 · 90489 Nürnberg
Telefon: 0911 / 477 565 30 Email: info@demenz-pflege-bayern.de Zur Homepage
Diese Fachstelle wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die Private Pflegepflichtversicherung gefördert. Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist die Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern.
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