Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Ausgabe 02 |  Februar 2026


Freiwilliges Engagement in Deutschland

Der aktuelle Freiwilligensurvey der Bundesregierung zeigt: Ehrenamtliches Engagement ist in Deutschland weiterhin sehr stark. Rund 27 Millionen Menschen ab 14 Jahren engagieren sich freiwillig – zum Beispiel im Sportverein, in sozialen Projekten oder in der Kultur. Viele bringen sich regelmäßig ein und investieren wieder mehr Zeit als noch vor einigen Jahren. Besonders wichtig bleibt das Engagement in Vereinen und Initiativen, die unsere Gesellschaft zusammenhalten. Digitale Hilfsmittel wie Smartphone oder Internet unterstützen viele Ehrenamtliche bei ihrer Arbeit.
Der Survey macht deutlich: Freiwilliges Engagement ist ein wichtiger Beitrag für Zusammenhalt, Solidarität und Lebensqualität – heute und in Zukunft.

Die Zentralen Ergebnisse des sechsten Deutschen Freiwilligensurveys finden Sie hier.


Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG)
Demenzprävention – Materialien für Multiplikatoren

Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, vormals BzGA) hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ein kostenfreies Materialienangebot entwickelt, um Multiplikatorinnen und Multiplikatoren bei der Aufklärung über Risikofaktoren von Demenz und deren Vermeidung zu unterstützen.
Verfügbar für z.B. Informationsveranstaltungen oder Vorträge sind: eine PowerPoint-Präsentation und ein begleitendes Manual sowie Faltblätter. Die Materialien können frei verwendet werden, z.B. bei Veranstaltungen in Senioren- oder Gemeindezentren oder an Volkshochschulen. Die Inhalte des Vortrags und des Manuals sind fachlich geprüft und in der Praxis erprobt.

Weitere Informationen und alle Materialien finden Sie hier.


GKV Spitzenverband
Wissenslandkarte Digitalisierung in der Pflege

Das Kompetenzzentrum Digitalisierung und Pflege beim GKV-Spitzenverband hat eine interaktive bundesweite Wissenslandkarte veröffentlicht. Sie bündelt regionale Anlauf-stellen zur Digitalisierung in der Pflege und soll Orientierung, Beratung und praktische Einblicke vor Ort erleichtern und kann über Filterfunktionen genutzt werden. Die Karte wird kontinuierlich erweitert – aktuell finden Sie dort schon bestehende Landeskompetenzzentren und einzelne Zukunftszentren.

Kompaktkur für berufstätige pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige leisten täglich Enormes – oft zusätzlich zu ihrem Beruf. Ein neues, wissenschaftlich begleitetes Kurangebot des Uniklinikums Erlangen bietet ihnen gezielte Entlastung: In Oberstdorf können berufstätige pflegende Angehörige 2026 an einer zweiwöchigen ambulanten Kompaktkur teilnehmen. Die Termine sind 11.05.–22.05.2026 sowie 09.11.–20.11.2026.

Das Programm kombiniert Bewegung, Entspannung, Kneipp-Anwendungen und psychosoziale Gruppengespräche.
Ziel ist es, neue Kraft zu schöpfen und Strategien für den belastenden Pflegealltag zu entwickeln. Die Kur ist kostenlos, Unterkunft und Verpflegung werden bezuschusst. Eine mehrmonatige digitale Nachbetreuung begleitet die Teilnehmenden bei der nachhaltigen Umsetzung im Alltag.

Weitere Informationen sowie Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Unterstützung für pflegende Angehörigen von Menschen mit Demenz 
Bundesweites Forschungsprojekt zur Stärkung psychischer Ressourcen und Selbstfürsorge

Ein neues Forschungsprojekt „AnDem-RoSe“ (Ressourcenrealisierung und Selbsthilfe für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz) der Universität Jena nimmt besonders belastete pflegende Angehörige in den Blick und bietet ein präventives psychotherapeutisches Unterstützungsangebot an.

Ziel des Projekts ist es, psychische Belastungen zu reduzieren und tragfähige Versorgungsstrukturen zu entwickeln. 
Etwa 350 Personen sollen in den kommenden vier Jahren an der Studie teilnehmen. Sie erhalten das Angebot von zwölf psychotherapeutischen Gesprächen, die wahlweise per Telefon oder Videotelefonie stattfinden können. Ergänzt wird das Angebot durch ein zusätzliches Online-Selbsthilfe-Tool.

Weitere Informationen zum Projekt sowie zur Teilnahme finden Sie hier


Neue Internetseite der BAGSO: Digital+Vital

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) hat eine neue Internetseite. Sie möchte hiermit ein Tool anbieten, welches älteren Menschen den sicheren Umgang mit digitalen Gesundheitsangeboten erleichtern soll – die Seite gibt Orientierung, Unterstützung und Tipps zum einfachen Einstieg mit Schritt-für-Schritt Anleitungen. Erklärt wird zum Beispiel der Zugang zur elektronischen Patientenakte (ePA) oder der Unterschied zwischen Digitalen Gesundheits-anwendungen (DiGAs) und Gesundheitsapps.

Hier geht’s zur neuen Seite.


„Gefühls-Werkstatt“ für pflegende Angehörige und Fachpersonen

Die „Gefühls-Werkstatt“ der Alzheimer Gesellschaft Lkr. Kelheim in Kooperation mit der dortigen Gesundheitsregionplus geht in die letzte Projektphase. Sowohl für pflegende Zu- und Angehörige als auch für Fachpersonen gibt es noch wenige freie Plätze. Die Gefühlswerkstatt setzt an Gefühlen wie Wut, Schuld, Kränkung, Scham, Angst oder Niedergeschlagenheit im Umgang mit demenziellen Erkrankungen an und bietet hier Möglichkeiten des Umgangs an.

Die Trainings sind kostenfrei und online. Unverbindliche Infoabende für Angehörige sind am 11.03. oder 14. 04., jeweils von 17:00 -17:30 Uhr. Für Fachpersonen wird ein eigener interaktiver Workshop am 10.03. oder 16.04. jeweils von 14:00 -17:00 Uhr angeboten.

Interessierte können sich direkt bei Herrn Gerrit Idsardi (gerrit.idsardi@alzheimer-kelheim.de) anmelden. Weitere Informationen finden Sie hier. 


Netzwerkpartner stellen sich vor

Gemeinsam zu mehr Demenzsensibilität im Krankenhaus – mit der Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus (KBDiK)

Demographischer Wandel trifft Klinikrealität: Ältere Menschen mit kognitivem Risiko im Fokus
Die demographische Entwicklung in Bayern zeigt deutlich: Der Anteil älterer Menschen nimmt stetig zu – und damit auch die Wahrscheinlichkeit für Krankenhausaufenthalte. Bereits heute ist fast die Hälfte aller Patientinnen und Patienten in Bayern 65 Jahre oder älter. Im Jahr 2024 entsprach das knapp 1,3 Millionen Behandlungsfällen. Ergebnisse der General Hospital Study (GHoSt) zeigen, dass ca. 40% dieser Patientengruppe, also ca. 514.000 Patientinnen und Patienten, von einer leichten kognitiven Störung, Demenz, Delir oder beidem betroffen sind. Ungewohnte Umgebung, Zeitdruck im Krankenhausalltag,  komplexe Behandlungsabläufe u. v. m. können bei diesen Menschen zu Überforderung, Delir, funktionellen Einbußen oder längeren Verweildauern führen. 
Gleichzeitig bleiben Demenz und Delir im Krankenhaus häufig unsichtbar. Sie sind nahezu nie der Aufnahmegrund und werden im Verlauf des Aufenthalts nicht immer erkannt oder dokumentiert – die Dunkelziffer ist entsprechend hoch.
Für Krankenhäuser bedeutet diese Entwicklung eine wachsende Herausforderung, zugleich aber auch einen klaren Handlungsauftrag. Es braucht u. a. demenzsensible Strukturen, geschultes Personal und sektorenübergreifende Zusammenarbeit, um die Versorgungsqualität nachhaltig zu sichern. 
Die Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus (KBDiK) setzt sich dafür ein, diese Entwicklungen sichtbar zu machen und unterstützt Mitarbeitende in bayerischen Krankenhäusern gezielt dabei, einen Beitrag zu einer optimierten Versorgung dieser Patientinnen und Patienten zu leisten.


Aus der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern

Rückblick Online-Veranstaltung "Verwendungsnachweis" 

Am 03.02.26 veranstaltete die Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Pflege (LfP) die Online-Veranstaltung „Verwendungsnachweis“. Die Veranstaltung richtete sich an geförderte Träger von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI sowie an Fachstellen für pflegende Angehörige, die für das Jahr 2025 eine Förderung beim LfP beantragt hatten und nun den dazugehörigen Verwendungsnachweis mit Sachbericht beim LfP einreichen müssen. 
Während der Veranstaltung wurden hilfreiche Tipps und Hinweise zum Ausfüllen des Verwendungsnachweises gegeben. Gleichzeitig konnten Teilnehmende Fragen stellen, die vom LfP beantwortet wurden.
Die Fragen und Antworten sowie die Präsentationsfolien zur Veranstaltung finden Sie in unserem Veranstaltungsrückblick

Bitte denken Sie an die Abgabefristen!
Der Verwendungsnachweis für das Förderjahr 2025 muss gemeinsam mit dem Sachbericht bis zum 01. April 2026 beim LfP eingegangen sein. 
Anerkannte, nicht geförderte Angebote, müssen für das Jahr 2025 einen Tätigkeitsbericht bis zum 01. April 2026 beim LfP abgeben. 
Die benötigten Formulare finden Sie auf der Internetseite vom LfP.


Online-Veranstaltungsreihe zur Demenzprävention

"Risikofaktor Sinnesbeeinträchtigungen im Alter"
24. März 2026, 10.00 - 12.00 Uhr
Marion Hofmann (Präventionsprogramm „Gutes Sehen“),
Thilo Hohmeister (Präventionsprogramm „Hören und Kommunikation“), Blindeninstitutsstiftung
weitere Informationen und Anmeldung

"Luftverschmutzung als Risikofaktor für Demenz"
30. Juni 2026, 10.00 - 11.15 Uhr
Prof. Tamara Schikowski, Universität Bielefeld & IUF-Leibniz Institut für umweltmedizinische Forschung, Düsseldorf

"LDL-Management als Teil moderner Demenzprävention"
30. Juni 2026, 10.00 - 11.15 Uhr 
Dr. Fatima Goudjil, Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie, Lipidologin DGFL, Hypertensiologin DHL®, CardioEdukation

"Bedeutung des Schlafes in der Demenzprävention"
29. September 2026, 15.00 - 15.45 Uhr
Prof. Dr. Robert Göder, Schlaflabor Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, UKSH Kiel

"Lifestyle-Faktoren & Gender-Prävention"
Dezember 2026

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist ab Mitte März über unseren Veranstaltungskalender möglich.



Veranstaltungen 2026

Online-Workshop zum Aufbau von AUA für Menschen mit FTD
am 09.03.2026 von 09.00 - 12.15 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Schulung "Basiswissen Angehörigenarbeit für Mitarbeitende von Fachstellen für pflegende Angehörige"

16.03. - 20.03.2026
weitere Informationen und Anmeldung
 
Bayernweiter Online-Fachtag Beratung in der Pflege "Suizidalität und Suizidassistenz  in der Beratung"
am 20.10.2026
weitere Informationen und Anmeldung

Schulung "Basiswissen Angehörigenarbeit für Mitarbeitende von Fachstellen für pflegende Angehörige"
26.10. - 30.10.2026
weitere Informationen und Anmeldung

Online-Veranstaltung "Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Fachstellen für pflegende Angehörige"
am 10.11.2026 von 10.00 - 11.30 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Datenbank guter Ideen

Korrektur zum letzten Newsletter-Beitrag (Januar 2026):

Projekt Ratschbankerl, Gemeinde Hohenthann

Das Projekt Ratschbankerl wird gefördert von ILE Holledauer Tor und nicht durch den Bayerischen Demenzfonds – Danke an diese Firma, so ein tolles Projekt möglich zu machen!

Eine weitere gute Idee aus unserer Datenbank:

Malteser Hilfsdienst e.V. (Gliederung Bayreuth)

Theater ZeitRaum

Das Theater ZeitRaum vom Malteser Hilfsdienst e.V. (Gliederung Bayreuth) ist ein Theater für hochaltrige Menschen mit und ohne Demenz. Mit der Vision, Momente der Freiheit und Lebendigkeit auf Augenhöhe zu schaffen, möchten die Initiatorinnen und Initiatoren neue Herangehensweisen für echte soziale und kulturelle Teilhabe schaffen. Sie hoffen, damit möglichst viele Menschen zu erreichen und Begeisterte für eine Verstetigung zu gewinnen.
Derzeit wird das Projekt vom Bayerischen Demenzfonds gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie im Steckbrief sowie in unserer Datenbank guter Ideen.


Blog - Rundblicker Demenz: Beiträge Februar 2026

Mediathek

Public Health Index 2025

Im November letzten Jahres wurde der Public Health Index (PHI) 2025 veröffentlicht. Der PHI vergleicht wie konsequent 18 Länder in Zentral- und Nordeuropa Präventionsmaßnahmen in den Handlungsfeldern Tabak, Alkohol, Ernährung und Bewegung umsetzen. Alle vier Felder gehen zu gleichen Teilen in den PHI ein: Ein Land erhält umso mehr Punkte, je mehr der empfohlenen Maßnahmen es tatsächlich umsetzt.
Trotz einiger methodischer Grenzen zeigt der Index bereits deutlich, wie unterschiedlich Präventionspolitik in Europa ausgestaltet ist – und wo ungenutzte Potenziale liegen. Erstmals wurde ein Ranking zur Umsetzung evidenzbasierter Präventionsmaßnahmen in Europa vorgelegt.
Deutschland liegt im Ranking auf dem vorletzten Platz und zeigt damit große ungenutzte Potenziale v.a. in den Bereichen Ernährung, Tabak- und Alkoholkonsum, in denen es, trotz milliardenschwerer Folgekosten und vermeidbarer chronischer Erkrankungen, an verbindlichen Standards für gesundheitsförderliche Lebenswelten fehlt.

Sie finden die Studie in unserer Mediathek unter der Rubrik 
"Studien". 


Aus den regionalen Fachstellen für Demenz 
und Pflege in Bayern

Aktuelle Veranstaltungen 


Virtueller Informationsabend "Leistungen der Pflegeversicherung bei der Pflege zu Hause" 
Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben
am 05.03.26 von 17.00 - 18.30 Uhr 
weitere Informationen und Anmeldung

Schulung "Demenz Partner INTENSIV"- Teil 1 und 2 
Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken
am 09.03.26 und 16.03.26 von 16.00 - 17.30 Uhr 
weitere Informationen und Anmeldung

Schulung zum Aufbau demenzsensibler Gottesdienste für Haupt- und Ehrenamtliche der Kirchengemeinden 
Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken 
am 12.03.26 von 15.30 -17.30 Uhr 
weitere Informationen und Anmeldung

Virtueller Informationsabend "Unterstützungsmöglichkeiten bei der Pflege zu Hause: Angebote zur Unterstützung im Alltag und ehrenamtlich tätige Einzelperson"
Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben
am 19.03.26 von 17.00 - 18.30 Uhr 
weitere Informationen und Anmeldung 

Demenz-Partner Schulung
Fachstelle für Demenz und Pflege Schwaben
am 23.03.26 von 17.00 - 19.00 Uhr 
weitere Informationen und Anmeldung

Online-Austauschgruppe für Angehörige von Betroffenen mit Frontotemporaler Demenz
Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken
am 24.03.26 von 18.45 - 20.45 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung
weitere Informationen und Anmeldun

Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacher Straße 42 · 90489 Nürnberg 

Telefon: 0911 / 477 565 30    
Email: info@demenz-pflege-bayern.de

Zur Homepage

Diese Fachstelle wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die Private Pflegepflichtversicherung gefördert. Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist die Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern.

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Bildnachweis: www.pixabay.de; www.istockphoto.com, www.digital-und-vital.de; www.kompetenzzentrum-pflege.digital; www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/fachinformationen/demenzpraevention/; www.demenz-im-krankenhaus.bayern.de

Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacher Str. 42
90489 Nürnberg
Deutschland

0911 47756530
info@demenz-pflege-bayern.de