Hitzeschutz für ältere pflegebedürftige Menschen
Der bundesweite Hitzeaktionstag am 11.6. macht auf die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze aufmerksam und informiert über geeignete Schutzmaßnahmen. Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen sowie Organisationen sind eingeladen, sich mit eigenen Aktionen und Informationsangeboten zu beteiligen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Hohe Temperaturen stellen insbesondere für ältere und pflegebedürftige Menschen ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar. Mit zunehmender Hitze steigt die Belastung für den Kreislauf und die Gefahr von Dehydrierung, Erschöpfung oder hitzebedingten Komplikationen. Daher ist es besonders wichtig, auf eine regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten – auch dann, wenn kein ausgeprägtes Durstgefühl besteht. Leichte Kleidung, möglichst kühle Räume sowie das Meiden der Mittagshitze können helfen.
Pflegende Angehörige und Betreuungspersonen sollten aufmerksam auf mögliche Warnzeichen wie Schwindel, ungewöhnliche Müdigkeit, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme achten. Zudem kann Hitze die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen oder deren Nebenwirkungen verstärken.
Bitte achten Sie insbesondere auf alleinlebende ältere Menschen in Ihrem Umfeld und bieten Sie bei Bedarf Unterstützung an.
Aktuelle Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Hitzeschutz im Alltag bietet unter anderem das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, das Informationspaket „Hitzeanpassung kompakt“, die Stiftung Gesundheitswissen, die Johanniter mit Hitzeschutz im Sommer 2026 sowie der Hitzeknigge vom Umwelt Bundesamt.
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