Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Platzhalter
Ausgabe 05 I Mai 2026

Demenzsimulator für Kinder 

Verleih ab sofort möglich
 
Zusätzlich zum bestehenden Angebot gibt es nun einen Demenzsimulator speziell für Kinder. Grundschulkinder können damit altersgerecht erleben, wie sich Alltagssituationen für Menschen mit Demenz anfühlen. So sollen Berührungsängste abgebaut und der Umgang mit betroffenen Familienmitgliedern erleichtert werden. Der Demenzsimulator für Kinder kann ab sofort kostenfrei ausgeliehen werden. Für eine Ausleihe nehmen Sie bitte Kontakt mit der regionalen Fachstelle für Demenz und Pflege in Ihrem Regierungsbbezirk auf.

Bayerischer Demenzfonds 

Anträge auf Förderung in der 1. Förder- runde 2026 noch bis Ende Juni möglich
 
Der Bayerische Demenzfonds unterstützt Projekte, die sich auf die Förderung zur gesellschaft-lichen Teilhabe fokussieren (Fördersäule 1). Die Förderung kann bis zu 15.000 Euro betragen, der Förderzeitraum beträgt maximal 18 Monate.

Daneben werden auch Programme gefördert, die den Auf- und Ausbau von demenzsensiblen Kommunen unterstützen und die Solidarität mit Betroffenen sowie ihren An- und Zugehörigen stärken (Fördersäule 2). Die maximale Förderhöhe beträgt hierfür 20.000 Euro und beträgt ebenfalls 18 Monate. 

Zudem gibt es Auszeichnungen (bis zu 1.000 €) wissenschaftlicher Arbeiten, die praxisbezo-gene Fragestellungen zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen beinhalten. Die Anmeldung hierfür läuft noch bis zum 31.12.2026.

Über die eingereichten Projekte der Fördersäule 1 und 2 entscheidet zweimal im Jahr ein unabhängiges Expertengremium. Die erste Förderrunde für dieses Jahr läuft bereits und endet am 30. Juni 2026. Projektträger oder Verantwortliche in den Kommunen können ihre Anträge auf Förderung bis dahin noch beim Bayerischen Landesamt für Pflege stellen. Weitere Informationen zum Bayerischen Demenzfonds wie Antragsfristen, Antragsformulare oder die Möglichkeit, an den Bayerischen Demenzfonds zu spenden, finden Interessierte hier.

In der zweiten Förderrunde für das Jahr 2025 wurden insgesamt 16 Projekte positiv bewertet.
Folgende Antragstellende erhalten eine Förderung:

Fördersäule 1: Teilhabeangebote 
• Kunst und Kuchen #pflegekunst (MGH Mütterzentrum Fürth gem. e.V.)
• Miteinander am Morgen – Frühstück und Begegnung für Menschen mit und ohne Demenz
  (Diakoniestation Rehau, Rummelsberger Dienste für Menschen im Alter RDA gGmbH)
• Netzwerk Auszeithöfe Landkreis Straubing-Bogen
  (Verein Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.)
• Netzwerk Auszeithöfe Oberbayern & Niederbayern
  (Verein Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.)
• Netzwerk Auszeithöfe Unterfranken, Schwaben, Oberpfalz
  (Verein Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.)
• Natur verbindet – Erinnerungen und Erlebnisse teilen
  (Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V.)
• Online Atelier MUSE – Kunst als Prävention im digitalen Raum
  (Curatorium Altern gestalten gGmbH)
• Aktiv und verbunden – demenzfreundliche Angebote für Senioren
  (Katholische Kirchenstiftung Böbrach)
• „Unvergesslich flauschig“ sanfte Begegnung – Alpakas als Brücke zur Teilhabe
   (Bruggerhof / Kathrin Loder)
• Auf Zeitreise mit allen Sinnen (Zeitreise Gilching e.V.)
• Farben des Alters (Klinikum Nürnberg)
 
Fördersäule 2: Demenzsensible Kommunen
• Immer dabei – Landkreis Passau (Landkreis Passau - Fachstelle Senioren)
• DASEIN und HALT geben als demenzfreundliche Kommune (Landkreis Rottal-Inn)
• Demenzsensible Kommune Altdorf: Vernetzen. Begegnen. Sensibilisieren. (Stadt Altdorf)
• Dabei und Mittendrin in Rieden (Markt Rieden)
• „Gemeinsam statt einsam!“ trotz(t) Demenz (Gemeinde Laufach)

Bayerische Demenzwoche 

18. - 27.09.2026
 
Die Vorbereitungen für die 7. Bayerische Demenzwoche vom 18. bis 27. September 2026 schreiten weiter voran. Die Veranstaltungswebseite www.demenzwoche.bayern.de wird im Juni freigeschalten und Veranstaltungen und Aktionen können zur Veröffentlichung im Veranstaltungskalender eintragen werden. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung sowie zu den unterstützenden Angeboten stehen Ihnen dort ebenfalls ab Freischaltung zur Verfügung.

Die Bayerische Demenzwoche lebt vom Engagement vor Ort. Ob Informationsveranstaltung, kulturelles Angebot, Fachformat oder Begegnungsformat – jede Initiative trägt dazu bei, das Thema Demenz sichtbar zu machen, Verständnis zu fördern und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Akteurinnen und Akteure sind eingeladen sich im Aktionszeitraum mit einer Veranstaltung zu beteiligen oder das Veranstaltungsprogramm entsprechend ihrer Interessen rege zu nutzen.

Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen

Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen helfen dabei, die eigene Wohnung oder das direkte Umfeld an individuelle Bedürfnisse anzupassen und die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten. Besonders für ältere Menschen oder Personen mit pflegebedarf können Umbauten einen großen Unterschied machen. Dazu zählen beispielsweise der Einbau einer bodengleichen Dusche, Haltegriffe im Bad, Türverbreiterungen für Rollstühle oder der Abbau von Barrieren im Eingangsbereich. Auch technische Hilfen wie Treppenlifte oder automatische Türöffner verbessern Komfort und Sicherheit. Ziel ist es, ein möglichst langes und selbstbestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Viele Maßnahmen werden durch die Pflegekasse bezuschusst, wenn ein Pflegegrad vorliegt – aktuell sind Zuschüsse von bis zu 4.180 Euro pro Maßnahme möglich. Wichtige Ansprechpartner für Betroffene sind die Pflegekassen, Pflegestützpunkte, Wohnberatungsstellen sowie Sanitätshäuser und spezialisierte Handwerksbetriebe.

WIdOmonitor

Zur Lage pflegender Angehöriger
 
Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist für die Gruppe der pflegenden Angehörigen in Deutschland eine der zentralen Herausforderungen: Das zeigt eine nach Pflegegraden repräsentative forsa-Umfrage unter rund 1.500 pflegenden Angehörigen für den neuen WIdOmonitor mit dem Titel „Zur Lage pflegender Angehöriger“, den das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) Mitte Mai veröffentlicht hat.
Die informelle Pflege ist weiterhin nicht geschlechtsneutral organisiert und hat weitreichende Folgen für die Erwerbsbiografien, das Einkommen und die Gesundheit der Betroffenen. Zwei Drittel der pflegenden Angehörigen (63 Prozent) sind täglich in die Versorgung und Betreuung der pflegebedürftigen Person eingebunden, 45 Prozent der Befragten reduzierten dafür die eigene Erwerbstätigkeit. Knapp die Hälfte der befragten in Voll- oder Teilzeit Erwerbstätigen (46,9 Prozent) fühlt sich dabei körperlich und psychisch in ihrem Alltag hoch belastet, bei den Nicht-Erwerbstätigen gaben das weniger Menschen an, aber immerhin auch noch 38,3 Prozent. Dennoch werden bestehende gesetzliche Möglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nur selten genutzt.

Die Ergebnisse unterstreichen die Relevanz einer bedarfsorientierten Information und niedrigschwelliger Beratung zu Unterstützungsangeboten sowie einer bedarfsorientierten Ausgestaltung dieser Angebote für Angehörige – auch vor dem Hintergrund längerer Pflegedauern – und einer Stärkung wohnortnaher Unterstützungsstrukturen wie lokale Netzwerke und nachbarschaftliche Hilfe.

Pflegebedürftigkeit und (informelle) Pflege in Deutschland

Robert Koch Institut (RKI)
 
Der aktuelle RKI-Bericht stellt Erkenntnisse zur Pflegebedürftigkeit und zu Einschränkungen in der funktionalen Gesundheit zusammen und beruht auf Daten des Panels aus 2024. Laut Bericht erhielten im Jahr 2023 6,8 % der Menschen in Deutschland Leistungen aus der Pflege-versicherung (5,9 % ambulant und 1,0 % stationär) und der Anteil der Pflegebedürftigen ist seit 1999 kontinuierlich gestiegen, was fast ausschließlich den ambulanten Bereich betrifft, während gleichzeitig die Ressourcen in der professionellen Pflege unter Druck geraten.

Folgende Inhalte werde im Bericht beleuchtet:
• Aspekte der Pflegebedürftigkeit
• Leistungen durch pflegende An- und Zugehörige und deren Situation
• verhaltensbezogene Schutz- und Risikofaktoren für die Entwicklung chronischer Krankheiten
• soziale Integration und Netzwerke als Schutzfaktoren
• Ansatzpunkte zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit und zur Verbesserung der Situation 
 pflegender Angehöriger
Bayerische Architektenkammer

Der Leitfaden Barrierefreies Bauen der Bayerischen Architektenkammer zeigt Lösungswege zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen, aber auch zur Entlastung des Pflegepersonals auf.  Er orientiert sich dabei insbesondere an der täglichen Praxis in der Pflege.

Online-Format „Mittwochs um 5“

Bundesinitiative Musik & Demenz
 
Die Bundesinitiative Musik & Demenz (BIMuD) wird vom Deutschen Musikrat, der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester getragen und agiert unter dem Dach des Landesmusikrats Hamburg. Sie setzt sich dafür ein, dass die vielfältigen Potenziale von Musik im Rahmen der Teilhabe, Begleitung und Betreuung, Pflege und Behandlung von Menschen mit Demenz deutlich stärker als bisher genutzt werden und die dafür notwendigen strukturellen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden. Sämtliche Träger der BIMuD sind Akteure im Netzwerk Nationale Demenzstrategie.

Die nächste kostenlose Folge findet am Mittwoch, 17. Juni 2026, von 17.00 bis 18.00 Uhr statt und nimmt die Konzerthäuser, Musiktheater und Orchester in den Fokus. Hier geht´s zur Anmeldung.  

Deutsche Gesellschaft für Geriatrie

Flyer Ernährung im Alter
 
Die Arbeitsgruppe Ernährung und Stoffwechsel der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat zwei kostenlose Informationsflyer zu Mangelernährung und Proteinversorgung älterer Menschen veröffentlicht. Beide Flyer stehen zum kostenlosen Download bereit.
Hitzeschutz für ältere pflegebedürftige Menschen

Der bundesweite Hitzeaktionstag am 11.6. macht auf die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze aufmerksam und informiert über geeignete Schutzmaßnahmen. Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen sowie Organisationen sind eingeladen, sich mit eigenen Aktionen und Informationsangeboten zu beteiligen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Hohe Temperaturen stellen insbesondere für ältere und pflegebedürftige Menschen ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar. Mit zunehmender Hitze steigt die Belastung für den Kreislauf und die Gefahr von Dehydrierung, Erschöpfung oder hitzebedingten Komplikationen. Daher ist es besonders wichtig, auf eine regelmäßige und ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten – auch dann, wenn kein ausgeprägtes Durstgefühl besteht. Leichte Kleidung, möglichst kühle Räume sowie das Meiden der Mittagshitze können helfen.

Pflegende Angehörige und Betreuungspersonen sollten aufmerksam auf mögliche Warnzeichen wie Schwindel, ungewöhnliche Müdigkeit, Verwirrtheit oder Kreislaufprobleme achten. Zudem kann Hitze die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen oder deren Nebenwirkungen verstärken.

Bitte achten Sie insbesondere auf alleinlebende ältere Menschen in Ihrem Umfeld und bieten Sie bei Bedarf Unterstützung an.

Aktuelle Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Hitzeschutz im Alltag bietet unter anderem das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, das Informationspaket „Hitzeanpassung kompakt“, die Stiftung Gesundheitswissen, die Johanniter mit Hitzeschutz im Sommer 2026 sowie der Hitzeknigge vom Umwelt Bundesamt.

Netzwerkpartner stellen sich vor

Blindeninstitutsstiftung

Sinnesbeeinträchtigungen im Alter: Mehr als nur schlecht sehen und hören
 
Die Blindeninstitutsstiftung wurde 1853 in Würzburg gegründet und begleitet Menschen mit Blindheit, Seh- und Mehrfachbehinderung durch ihr Leben. An sieben Standorten in Bayern und Thüringen unterhält sie Blindeninstitute mit Frühförderzentren, Schulen, heilpädagogischen Tagesstätten, Internaten und Ganzjahreswohnbereichen, therapeutischen Angeboten sowie Förder- und Werkstätten. 
Darüber hinaus ist die Stiftung Träger verschiedener Präventionsangebote zu Sinnesbeeinträchtigungen im Alter. In den kommenden Ausgaben unseres Newsletters werden wir drei davon vorstellen: Die Präventionsprogramme „Sehen“ und „Hören“ in Pflegeeinrichtungen und ein Modellprojekt zu Sinnesbeeinträchtigungen in der Pflege im sozialen Nahraum.

Sinnesbeeinträchtigungen im Alter: Mehr als nur schlecht sehen und hören


Mit zunehmendem Alter lassen bei vielen Menschen Seh- und Hörvermögen nach – dieses verläuft in der Regel schleichend und ohne Schmerzempfinden und den Betroffenen fallen Sinnesbeeinträchtigungen daher oft spät oder gar nicht auf. Die Auswirkungen können jedoch weit über eine verminderte Seh- oder Hörfähigkeit hinausgehen und sich auf körperlicher, kognitiver und sozialer Ebene bemerkbar machen. 
So steigt das Risiko für Stürze und andere Unfälle deutlich, da aufgrund einer Seheinschränkung das Erkennen von Kontrasten, das Einschätzen von Entfernungen sowie das sichere Bewegen im Raum erschwert ist und eine Hörbeeinträchtigung sich auf das im Innenohr sitzende Gleichgewichtsorgan auswirkt. In der Folge sinkt der Bewegungsradius, vertraute Umgebungen werden nur noch ungern verlassen. 
Gespräche werden anstrengender, Missverständnisse nehmen zu, alltägliche Aktivitäten und Tätigkeiten können nicht mehr wie gewohnt durchgeführt werden. Deshalb ziehen sich viele Betroffene zurück, was zu Einsamkeit und depressiven Verstimmungen führen kann. 
Besonders relevant ist der Zusammenhang mit demenziellen Erkrankungen: Eingeschränktes Sehen und Hören kann kognitive Symptome verstärken oder demenzähnliche Erscheinungen begünstigen. Wenn Sinnesreize fehlen oder verzerrt wahrgenommen werden, fällt es den Betroffenen schwerer, ihre Umgebung einzuordnen. Dies kann zu Verwirrtheit, Unsicherheit oder auch herausforderndem Verhalten führen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass die Auswirkungen von Sinnesbeeinträchtigungen fälschlicherweise als Symptome einer Demenz interpretiert werden.
Für die Pflegepraxis bedeutet das: Veränderungen der Sinneswahrnehmung sollten immer mitgedacht und gezielt abgeklärt werden. Eine Versorgung mit Hilfsmitteln wie Brillen oder Hörgeräten sowie eine angepasste Umgebung können dazu beitragen, kognitive Ressourcen zu erhalten und die gesellschaftliche Teilhabe spürbar zu verbessern. Die Berücksichtigung von Sinnesbeeinträchtigungen erleichtert darüber hinaus auch den Pflegenden die Arbeit, weil dadurch eine höhere Selbständigkeit der Seniorinnen und Senioren erreicht werden kann.
Aus der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern

Neues Video für Ehrenamtlich tätige Einzelpersonen online

Biografiearbeit mit Menschen mit Demenz
 
Ehrenamtlich tätige Einzelpersonen erhalten weitere fachliche Informationen in Form von Fortbildungsvideos auf der Internetseite der ehrenamtlich tätigen Einzelperson. Die Kurz-fortbildungen setzen sich mit verschiedenen Themenschwerpunkten auseinander.

In unserem neuen Video haben wir Sandra Kapinsky, Referentin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, Pflegwissenschaftlerin, Heilpädagogin und Pflegefachkraft, zu Gast.

Anschaulich und sehr praxisnah erzählt Sie uns, welche Einbußen Menschen mit Demenz im Verlauf Ihrer Erkrankung haben und wie Biografiearbeit mit ihren emotionalen Erinnerungen, die lange erhalten bleiben, Lebensqualität konstituieren kann und Gemeinsamkeit schafft.
Zudem stellt Sie uns zu diesem Thema den Erinnerungskoffer des Fußballvereins Jahn Regensburg vor und veranschaulichte das Gesagte so ganz konkret am Thema Fußball.

Die Videos für ehrenamtlich tätige Einzelpersonen nach § 82 Abs. 4 Satz 2 Nr. 1 AVSG können Sie hier aufrufen.

Veranstaltungen 2026

Wir laden Sie zu unseren folgenden kostenlosen Veranstaltungen ein:
 
Online-Veranstaltungsreihe zur Demenzprävention: Luftverschmutzung als Risikofaktor für Demenz / LDL-Management als Teil Moderner Demenzprävention
30.06.2026 von 09.00 - 12.00 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Online-Veranstaltungsreihe zur Demenzprävention: Bedeutung des Schlafes in der Demenzprävention
29.09.2026 von 09.00 - 12.00 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Bayernweiter Online-Fachtag Beratung in der Pflege "Suizidalität und Suizidassistenz in der Beratung"
20.10.2026 von 10.00 - 15.00 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Schulung "Basiswissen Angehörigenarbeit für Mitarbeitende von Fachstellen für pflegende Angehörige"
26.10. - 30.10.2026
weitere Informationen und Anmeldung

Online-Veranstaltung "Förderung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Fachstellen für pflegende Angehörige"
10.11.2026 von 10.00 - 11.30 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Online-Veranstaltungsreihe zur Demenzprävention: Von der Demenzprävention zu Brain Health
15.12.2026 von 10.00 - 11.00 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Datenbank guter Ideen

Verein Soziale Landwirtschaft Bayern e.V.
Projekt Netzwerk Auszeithöfe Bayern II

 
Auszeithöfe sind landwirtschaftliche Betriebe, die insbesondere hochbetagten Menschen mit Unterstützungsbedarf und Menschen mit Demenz sowie deren pflegenden An- und Zugehörigen durch stundenweise Betreuungsangebote das Eintauchen in die Welt eines Bauernhofs ermöglichen. Die Betreuungsangebote umfassen die Interaktion mit Naturelementen auf dem Bauernhof (z.B. Kontakt mit Tieren, Riechen von Blumen und Kräutern im Bauerngarten). Es schließt sich ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen oder einer kleinen Brotzeit an.

Der Verein für soziale Landwirtschaft Bayern e.V. hat mit dem aktuellen Projekt „Netzwerk Auszeithöfe Bayern II“ zwischenzeitlich fünf regionale Netzwerke der Auszeithöfe in Bayern mit insgesamt 42 Auszeithöfen. Mit der seit Oktober 2025 an der Hochschule Kempten eingerichteten "Koordinierungsstelle Auszeithöfe" zudem eine zentrale Struktur geschaffen, die zukünftig Konzeptentwicklung, Qualitätsmanagement, Schulungen und Netzwerkarbeit der Auszeithöfe in Bayern entwickelt und steuert.
Derzeit wird das Projekt vom Bayerischen Demenzfonds gefördert.

Schauen Sie doch mal in den Steckbrief rein!

Blog - Rundblicker Demenz 

Beiträge Mai 2026

 
Aktualisierung des Expertenstandards zur Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz (06.05.2026)
Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege

Evaluationsbericht veröffentlicht (13.05.2026)
Bundesprogramm Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz

Online-Kurs „Hilfe für Pflegende“ (20.05.2026)
Alzheimer Forschung Initiative e.V.

Neue Broschüre zu Musik und Demenz erschienen (27.05.2026)
Bundesinitiative Musik & Demenz

Mediathek

Mediathek: 365 Impulse für die Aktivierung
 
"365 Impulse für die Aktivierung" liefert täglich neue Impulse für die Aktivierung. Das Buch orientiert sich am Kalenderjahr und greift kuriose Gedenktage, Geburtstage und saisonale Themen auf, aus denen leicht umsetzbare Aktivierungsangebote entstehen. Betreuungskräfte erhalten schnell einsetzbare Anregungen ohne lange Vorbereitungszeit. Für den Pflegealltag eignet sich das Buch gut als kreative Ideensammlung und zur spontanen Gruppenaktivierung. Besonders hilfreich ist die flexible Anpassbarkeit der Vorschläge an unterschiedliche Fähigkeiten und Interessen älterer Menschen. Sie finden das Buch in unserer Mediathek in der Rubrik "Beschäftigung".
Aus den regionalen Fachstellen
für Demenz und Pflege in Bayern

Aktuelle Veranstaltungen

aus den Regierungsbezirken
 
Online-Veranstaltungsreihe "Partnerschaft und Sexualität bei Demenz":
Partnerschaft im Wandel durch Demenz
Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken
10.06.2026 von 16.30 - 18.00 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung

Online-Demenz Partner-Schulung
Fachstelle für Demenz und Pflege Oberfranken
12.06.2026 von 10.00 - 12.30 Uhr
weitere Informationen und Anmeldung
 
Fachtag „Wenn Wahrnehmung sich verändert: Hören und Sehen bei Demenz verstehen und begleiten.“
Fachstelle für Demenz und Pflege Oberpfalz
18.06.2026 von 10.00 - 14.00 Uhr
Regensburg

Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacher Straße 42 · 90489 Nürnberg 

Telefon: 0911 / 477 565 30    
Email: info@demenz-pflege-bayern.de
www.demenz-pflege-bayern.de

Diese Fachstelle wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention sowie durch die Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern (soziale Pflegekassen) und durch die Private Pflegepflichtversicherung gefördert. Träger der Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern ist die Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern.

Trotz sorgfältiger Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Bildnachweis: www.pixabay.de; www.istockphoto.com, www.stmgp.bayern.de; www.rki.de; www.lfp.bayern.de/bayerischerdemenzfonds/; www.wido.de; www.blindeninstitut.de; www.musik-und-demenz.de
Wenn Sie diese E-Mail (an: unknown@noemail.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.
Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern
Sulzbacherstraße 42
90489 Nürnberg
Deutschland

0911 - 47756530
info@demenz-pflege-bayern.de